Satzung

 

 

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

 

(1) Der Verein führt den Namen

„Vermisst in Niedersachsen - VerNie

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt danach den Zusatz „e. V.“

 

(2) Er hat den Sitz in Emden.

 

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

 

 

§ 2 Vereinszweck

 

(1) Der Zweck des Vereins liegt in der Betreuung der Angehörigen von vermissten Personen so­wie Hilfe und Förderung bei der Vermisstensuche.

 

(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Unterstützung und individuelle Betreuung und Beratung von Betroffenen und deren Angehörigen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen im Inland, die vergleichbare Ziele verfolgen.

 

(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Ab-schnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 3 Mitgliedschaft

 

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.

(gegebenenfalls auch juristische Personen)

 

(2) Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.

Stimmberechtigtes Mitglied kann werden, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.

 

(3) Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit zulässig und kann mit einer Frist von einem Monat schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt werden.

 

(4) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet die Mit­gliederversammlung.

 

(5) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

 

(6) Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Ver­einsvermögen.

 

 

§ 4 Mitgliedsbeiträge

 

(1) Jedes Mitglied hat einen monatlich im Voraus fällig werdenden Mitgliedsbeitrag zu entrich­ten, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird.

Ehrenmitglieder sind stets von sämtlichen Beiträgen befreit.

 

 

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

(1) Jedes Mitglied hat das Recht, bei der Umsetzung der Vereinszwecke aktiv mitzuwirken und an gemeinsamen Veranstaltungen teilzunehmen. Jedes Mitglied hat gleiches Stimm- und Wahlrecht in der Mitgliederversammlung.

 

(2) Jedes Mitglied hat die Pflicht, die Interessen des Vereins zu fördern, insbesondere regelmäßig seine Mitgliedsbeiträge zu leisten und, soweit es in seinen Kräften steht, die Veranstaltungen des Vereins durch seine Mitarbeit zu unterstützen.

 

(3) Jedes Mitglied hat im Rahmen des Vereinszwecks den gleichen Anspruch auf Nutzung von Vereinseigentum sowie auf Hilfestellungen durch Rat und Tat, vermittelt durch den Vorstand.

 

 

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind Vorstand und Mitgliederversammlung

 

(1) Der Vorstand besteht aus dem 1.Vorsitzenden, dem Stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Jeder vertritt alleine. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Stellver­tretende Vorsitzende und der Schatzmeister dem Verein gegenüber verpflichtet sind, das Vor­standsamt nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden (der Schatzmeister weiter nur bei Ver­hinderung des Stellvertretenden Vorsitzenden) auszuüben.

 

(2) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, insbesondere für

  • die Einberufung und Vorbereitung der Mitgliederversammlungen einschließlich der Auf­stellung der Tagesordnung,

  • die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,

  • die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,

  • die Aufnahme neuer Mitglieder.

 

(3) Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für die Dauer von zwei Jahren (beginnend mit der Feststellung der Wahl). Eine Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederver­sammlung sind zulässig. Ein Mitglied bleibt nach Ablauf der regulären Amtszeit bis zur Wahl seines Nachfolgers im Amt. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so sind die verbleibenden Mitglieder berechtigt, ein Mitglied des Vereins bis zur Wahl des Nachfolgers durch die Mitgliederversammlung in den Vorstand zu wählen.

 

(4) Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden vom Vorsitzenden, bei des­sen Verhinderung von seinem Stellvertreter einberufen, eine Frist von wenigstens einer Woche soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mit­glieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

 

§ 7 Aufgaben der Mitgliederversammlung

 

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die Entscheidungen in folgenden Angelegen­

heiten:

  • Änderungen der Satzung,

  • Auflösung des Vereins,

  • Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie den Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein,

  • die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstands,

  • die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstands,

  • die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge,

  • Bestellung von Ausschüssen, Delegierten und Rechnungsprüfern.

 

(2) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

(3) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst.

 

 

§ 8 Einberufung der Mitgliederversammlung

 

(1) Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, ist vom Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.

(2) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Vereinsmitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftliche eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Über Anträge zur Tagesordnung, die vom Vorstand nicht aufgenommen wurden oder die erstmals in der Mit­gliederversammlung gestellt werden, entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehr­heit der Stimmen der anwesenden Mitglieder, dies gilt nicht für Anträge, die eine Änderung der Satzung, Änderungen der Mitgliedsbeiträge oder die Auflösung des Vereins zum Gegen­stand haben.

(3) Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn mindestens 30% der Mitglieder dies schrift­lich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Soweit die Umstände dies zulassen, ist eine Ladungsfrist von zwei Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekannt zu geben.

 

 

§ 9 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

 

(1) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhin­derung von seinem Stellvertreter und bei dessen Verhinderung vom Schatzmeister geleitet.

(2) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig

(3) Die Mitgliederversammlung beschließt in offener Abstimmung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder auf sich vereinen, ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gül­tigen Stimmen erhalten hat, zwischen mehreren Kandidaten ist eine Stichwahl durchzuführen. Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Mehrheit von drei Vierteln, der Be­schluss über die Änderung des Zwecks oder die Auflösung des Vereins der Zustimmung von neun Zehnteln der anwesenden Mitglieder.

(4) Über den Ablauf der Mitgliederversammlung und die gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben ist.

 

 

§ 10 Auflösung

 

(1) Die Auflösung kann nur in einer besonderen , zu diesem Zweck und mit einer Frist von einem Monat einzuberufenden außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von neun Zehnteln der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

 

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an

 

Weißer Ring e.V.

Bundesgeschäftsstelle

Weberstraße 16

55130 Mainz, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige

oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

 

(3) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

 

 

 

 

 

Die Satzung zum Download

 

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